Geboren 1963 in Hamilton, Kanada. Lebt und arbeitet in Berlin und Meaford, Kanada
Kikaukas Kunst siedelte sich oftmals in jenen Nischen an, die das Nachwende-Berlin der 90er Jahre zahlreich bot, und mußte deshalb geradezu zwangsläufig mobil sein. Ihr Beitrag zur Ausstellung QUOBO, »Camp Cornucopia. Someone Else's Vacation«, ist deshalb nicht zufällig ein bewohnbares, aber schnell abbaubares Zelt. Der Titel spielt auf das Wunsch- und Füllhorn der griechischen Mythologie an. Die von außen auf die Zelthaut projizierten Urlaubsdias zeigen Mobilität an, während im Innern das »Funny Farm«-Prinzip Gestalt annimmt.
Auszug aus dem Katalogtext »Die Ordnerin der Dinge« von Bodo Mrozek